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Wandern & Bergsteigen

Wandern in den Dolomiten
Aktivurlaub in den Bergen des Pustertales „Eine Symphonie aus Wiese, Wald und sanftem Höhenzug, dahinter das Fortissimo und heller Fanfarenklang aufjubelnder Türme und Grate der
Dolomiten auf der einen Seite und der
Zillertaler Alpen auf der anderen.“ So könnte man das
Pustertal für all jene erklären, die es noch nicht kennen. Und diese einerseits noch wilde, andererseits von den Bergbauern unter großen Entbehrungen seit Jahrhunderten gepflegte Landschaft zu ergründen, laden Sie die Tourismusvereine der Ferienregion im Rahmen ihrer wöchentlichen Wanderungen ein.
Wandertipps

Peitlerkofel-Runde
Peitlerkofelrunde - St. Martin in Thurn
Wegbeschreibung: Vom Parkplatz am Würzjoch wandert man über die Kompatschwiesen zur Westseite des Peitlerkofel und steigt dann in die Peitlerscharte (2363 m) auf. Nach kurzem, steilem Abstieg geht es in leichtem Auf und Ab über die Peitlerwiesen bis zum Gömajoch (2106 m). Quer durch Wald und Wiesen gelangt man nordseitig des Peitlerkofels zurück zum Ausgangspunkt Die Wanderung bietet eine herrliche Aussicht über unberührte Landschaften. Bunte Almenwiesen, weidende Kühe und kühlende Bächlein begleiten unseren Weg. Die Rundwanderung um den Peitlerkofel ist eine landschaftlich lohnende Wanderung, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Die Wanderung kann im und gegen den Uhrzeigersinn gemacht werden.
Einkehrmöglichkeiten: Almgasthof Ütia de Börz (Tel. +39 0474 520066), Hütte Cir (Tel. +39 347 8429300), Hütte Munt de Fornella (Tel. +39 335 6166673), Hütte Vaciara (Tel. +39 339 7026003), Hütte Göma (Tel. +39 347 4186136) Ausgangspunkt: Würzjoch (2006 m)
Markierung: 8a, 4, 4b, 35, 8b
Gehzeit gesamt: 4-5 Std.
Schwierigkeitsgrad: mittel

Schönbichl
Schönbichl (2.452 m)
Wegbeschreibung: Der Schönbichl im Naturpark Rieserferner-Ahrn wartet mit einer grandiosen Aussicht auf die nördlichen Dolomiten und die vergletscherten Gipfel der Zillertaler Alpen auf. Von Tesselberg lässt sich der Gipfel in einer recht einfachen Wanderung erklimmen. Wegbeschreibung: Vom Parkplatz folgen wir dem breiten Weg, der uns vorbei an einigen Weiden in den Bergwald bringt. Ihm folgen wir bis zur Tesselberger Alm, auf der linken Seite begleitet vom Tesselberger Bach. Der Forstweg ist relativ steil, und so gewinnen wir schnell an Höhe. Nach einer guten Stunde erreichen wir die Alm. Von der Tesselberger Alm ist es noch eine weitere Stunde bis zum Gipfel. Über einen schmalen Pfad steigen wir einige Meter bergan, bevor sich der Pfad nach rechts wendet, und wir in einigen Serpentinen die Tesselberger Alpe erreichen. Der Weg wird nun etwas steiler, und schon bald erkennen wir den kleinen felsigen Gipfelaufbau, den wir nach insgesamt 2 1/4 Stunden erreichen.
Neben dem Nahblick auf die nördlichen Pragser und Sextener Dolomiten fasziniert vor allem die Aussicht auf die felsige Durreckgruppe und die Gletscherwelt rund um die Zillertaler Alpen. Abstieg, wie Aufstieg
Ausgangspunkt: Tesselberg - Parkplatz
Markierung: Nr.7
Gehzeit: Aufstieg 2 1/4 h, Abstieg 1 3/4 h
Schwierigkeitsgrad: leicht - mittel

Sennes
3-Tageswanderung im Naturpark Fanes-Sennes-Prags
1. Tag:
Ausgangspunkt: Gestartet wird in St. Vigil in Enneberg, beim Hotel Paraccia, der Markierung Nr. 19 folgend. Nach zirka 1,5 Std. kommt man an eine Abzweigung nun folgt man der Nr. 12 bis zum Gipfel des Piz da Peres, der den Aufstieg mit einer wunderschönen Aussicht belohnt.
Vom Piz da Peres aus geht es über bunte Almwiesen zum Fojedöra-See und weiter bis zu einer bewirtschafteten Alm (der hausgemachte Käse ist immer eine Einkehr wert).
Ab Fojedöra geht es der Markierung Nr. 24 folgend bis nach Ciastlins weiter und dann Richtung Sennes-Scharte. Von hier aus geht es abwärts zur Schutzhütte, wo die erste Nacht verbracht wird.
Zur Übernachtung stehen drei Hütten zur Auswahl: Rifugio Munt de Sennes (Tel. +39 0474 501311) – Rifugio Sennes (Tel. +39 0474 501092) – Rifugio Fodara Vedla (Tel. +39 0474 501093)
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Sennes-Fanes
2. Tag:
Von einer dieser Hütten aus geht es am nächsten Tag weiter Richtung Sass dla Para Gipfel. Diese Wanderung ist nicht sehr schwierig und am Gipfel hat man eine wunderschöne Aussicht zu den Tofana-Spitzen und zu den Ampezzaner-Dolomiten.
Auf dem Rückweg über Fodara Vedla geht es dann nach Pederü und wieder hinauf zur Klein-Fanes-Alm. Für die 2. Übernachtung stehen wieder zwei Hütten zur Auswahl: es sind die Fanes-Hütte (Tel. +39 0474 501097) und die Lavarella-Hütte (Tel. +39 0474 501079).
Wer noch genug Kraft hat, kann eine kleine Nachmittags-Wanderung anhängen und von Lè Vert (bei der Lavarella-Hütte) aus dem 12er Weg folgen bis zum Lè Parom und dann rechts Richtung Ciastel de Fanes abbiegen (Markierung Nr.7), um wieder zurück zu den Schutzhütten zu gelangen.

Col Bechei
3. Tag:
Am letzten Tag geht es von der Klein-Fanes-Alm aus zum Limo-Joch und weiter zum Limo See. Am Ende des Sees zweigt der Weg links ab und führt zum Col Bechei (Weiß-rote Markierung).
Auch dieser beeindruckende Aussichtsberg (2.794 m) ist nicht schwer zu erreichen und das Panorama ist Lohn genug für den Aufstieg.
Bis zum Limo See geht es dann auf demselben Weg zurück. Beim See angelangt, geht es weiter zur Groß-Fanes-Alm und von dorft weiter über Col de Locia (Markierung Nr. 11) bis zur Capanna Alpina. Hier endet die Drei-Tages-Wanderung. Zurück nach St. Vigil gelangt man mit dem Linienbus.
Von der Groß-Fanes-Hütte kann man natürlich auch wieder zurücklaufen und über Fanes nach Pederü gelangen. Von Pederü nach St. Vigil in Enneberg gibt es ebenfalls Linienbusse.