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im Antholzertal

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"Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat sich selbst zu beherschen."

 

- Albert Schweizer

Die historischen Bezeichnungen von Antholz und Rasen sind Namensgeber der beiden Lichtsäulen. 

 

 

DER TALNAME ANTHOLZ ERFÄHRT SEINE URKUNDLICHE ERSTERWÄHNUNG UM DIE JAHRE 1050–1065 ALS „ÊNTHOLZ“ IM TRADITIONSBUCH DES HOCHSTIFTS BRIXEN. DIE ORTSBEZEICHNUNG RASEN SCHEINT IN DENSELBEN JAHREN ALS „RESINE“, SOWIE 1070 ALS „RASINEN“, AUF.

Am Anfang war die Idee - das Bestreben, aus vielen Gedanken und Perspektiven etwas neuartiges zu schaffen, etwas faszinierendes aber zugleich auch mahnendes. Etwas das sich im kollektiven Gedächtnis verankert und kennzeichnend für das ganze Antholzertal sein soll.


Die Rieserfernergruppe, welche die westliche Abgrenzung des Antholzertales ist, bildet das heute größte zusammenhängende Gletschergebiet Südtirols. Schwindende Eismassen, massiv rückläufige Vergletscherungen, das Tauen des Permafrostes einschließlich der dadurch freigesetzten großen Mengen an Treibhausgas, inspirierte das gesamte Team dazu, ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen, welches kennzeichnendes Merkmal ist und sich als Lichtpunkt und prominentes Attribut im Gedächtnis der Besucher vom Antholzertal, verankern soll.
Die Kombination aus mystischer Lichtquelle und widerstandsfähigem, eisähnlichem Glas, verschmolz zu einer imposanten Skulptur. Diese Skulptur soll zum Nachdenken anregen, und unsere Gesellschaft auf den aktuellen Zustand Ihrer direkten Umgebung aufmerksam machen. Während der Rieserferner Gletscher früher über weitläufige Eisfelder verfügte, zeigen aktuelle Bilder den durch den Klimawandel bedingten Gletscherschwund bereits überdeutlich.

               resine

                entholz

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