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Skiweltcup am Kronplatz im Januar 2018



Die Rennpiste „ERTA“: ein Name, ein Programm

Schauplatz des Rennens wird die Rennpiste “ERTA” sein, eine der “Black Five” des Skigebietes Kronplatz, welche von Piz de Plaies direkt nach St. Vigil in Enneberg führt und aus der markanten Steilheit ihr Markenzeichen gemacht hat. “ERTA” heißt auf Ladinisch, „die Steile“. Auf dieser Piste trainieren seit Jahren auch die Geschwister Manuela und Manfred Mölgg, gebürtige Enneberger, die seit geraumer Zeit zu den Protagonisten des Ski Weltcups zählen und als Testimonials für den Kronplatz agieren.

Mit ihren Kennzahlen kann sich die “ERTA” durchaus sehen lassen und braucht sich nicht vor Vergleichen mit anderen renommierten Rennstrecken zu fürchten. Der Start liegt auf 1.605 m Meereshöhe auf dem Piz de Plaies und wird von der gleichnamigen Kabinenbahn bedient. Das Ziel liegt hingegen auf 1.200 m auf der Piste “Pedagà” und weist somit einen Höhenunterschied von 405 m bei einer Länge von 1.325 m. Beeindruckend sind auch die Daten zur Steilheit der Piste, mit einem Durchschnitt von 32% bei einer niedrigsten Neigung von 22% und 61% Höchstneigung auf dem Steilhang “Gran Para” im mittleren Teil der Strecke. Auf der Rennpiste “ERTA”, welche im Jahr 2003 auf Initiative des Winterpioniers Erich Kastlunger gebaut worden war, hat in der Vergangenheit einige Auflagen des FIS Europacups der Herren beherbergt, sowohl GS als auch SL, wo unter anderem Marcel Hirscher (AUT), Marcus Sandell (FIN), Alexander Ploner (ITA), Florian Eisath (ITA) und Kalle Palander (FIN) als Sieger hervorgegangen sind.

 

Kronplatz – Plan de Corones: vom Ski-Mekka zum Weltcupevent

Nicht erst seit heute fügt sich das Skigebiet Kronplatz, das auch zum Skipassverbund Dolomiti Superski gehört, in die Reihe der wichtigsten Skigebiete italienweit ein. Der “Skiberg Nr. 1 in Südtirol” verfügt über 119 km Piste auf drei Bergseiten Bruneck (15.000 Einwohner), Olang (3.000 Einwohner) und St. Vigil in Enneberg (3.000 Einwohner) und 32 hochmodernen Aufstiegsanlagen, zum Teil auch mit Sitzheizung und W-Lan ausgestattet. Des Kronplatz ganzer Stolz ist die direkte Anbindung der Eisenbahn -, welche durch den Bau des Bahnhofes in Percha und der neuen Aufstiegsanlage "Ried" ermöglicht wurde. Den Skifahrern wird dadurch die Möglichkeit geboten, mit der Regionalbahn anzureisen und direkt auf die Kabinenbahn umzusteigen – ein nachhaltiges Projekt, das zum internationalen Vorzeigeobjekt wurde. Im Januar sind durchschnittlich 12.000 bis 15.000 Skifahrer pro Tag am Kronplatz unterwegs, an Spitzentagen in der Hauptsaison rund 25.000 und das Publikum ist international. Eines der Ziele des Organisationskomitees ist es, eine hohe Anzahl an Skifahrern auch zum Rennen zu locken, indem die Wochenskipässe rund um das Event speziell grafisch gestaltet werden und diese auch als Zugangsberechtigung zu den Tribünen im Zielbereich dienen. Zudem erwartet man sich regen Zuspruch seitens der örtlichen Bevölkerung, die für gewöhnlich sehr wintersportaffin ist. Am Gipfel des Kronplatz auf 2.275 m befindet sich das neue Messner Mountain Museum MMM Corones, ein ultramodernes Gebäude, von der kürzlich verstorbenen Stararchitektin Zaha Hadid gezeichnet und vom “König der Achttausender” Reinhold Messner mit Inhalt zum Thema Geschichte des klassischen Alpinismus gefüllt. Neben dem MMM Corones steht auch die „Concordia 2000“, eine 16 Tonnen schwere Riesenglocke, welche zum Jahresjubiläum 2000 errichtet wurde und als Symbol des Zusammenhalts unter den Völkern steht, der sich gerade am Kronplatz mit der deutschsprachigen, italienischsprachigen und ladinischsprachigen Volksgruppe konkretisiert.

© Skirama Kronplatz
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Ski World Cup Kronplatz 2017
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