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Aufstiegsanlage Pre da Peres Kronplatz

Allgemeine Verkaufsbedingungen 2020/2021

1. Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln das Vertragsverhältnis, welches durch den Erwerb der Skipässe und der Skiwertkarten des Verbundes Dolomiti Superski sowie der ihm angeschlossenen Talschaftsverbunde
begründet wird, und legen die Rechte und Pflichten der Benutzer im Zusammenhang mit deren Nutzung fest. Beide sind Fahrkarten für die Personenbeförderung, welche im jeweiligen Gültigkeitsgebiet die Benutzung der Aufstiegsanlagen der
Mitgliedsgesellschaften der 12 im Verbund Dolomiti Superski vereinten Talschaftsverbunde ermöglichen (Cortina d‘Ampezzo, Kronplatz, Alta Badia, Gröden/Seiser Alm, Fassatal/Carezza, Arabba/Marmolada, 3 Zinnen Dolomiten, Val di Fiemme/
Obereggen, San Martino di Castrozza/Rolle-Pass, Gitschberg Jochtal-Brixen, Alpe Lusia/San Pellegrino, Civetta).


2. Der Verbund Dolomiti Superski sowie die ihm angeschlossenen 12 Talschaftsverbunde handeln im Auftrag mit Vertretungsmacht der einzelnen Unternehmen, die die Aufstiegsanlagen betreiben (die Auftraggeber), denen ausschließlich der
Betrieb der Anlagen und der damit verbundenen Dienstleistungen obliegt. Diese Betreiber sind somit zusammen mit den Benutzern die einzigen und alleinigen Vertragspartner des vorliegenden Vertrages, an welchem Dolomiti Superski und die ihm
angeschlossenen Talschaftsverbunde nicht beteiligt sind. Aus diesem Grunde ist jegliche Haftung dieser Verbunde ausgeschlossen.


3. Der Skipass ist streng persönlich und kann mit Vor- und Nachnamen und/oder mit einem Foto des Inhabers versehen werden. Der Skipass kann nicht abgetreten werden, auch nicht unentgeltlich, und darf nicht ausgetauscht oder manipuliert
werden. Der Gültigkeitszeitraum des Skipasses kann nicht verändert werden und der Umtausch von Talschaftsskipässen in Dolomiti Superski-Skipässe und umgekehrt ist nicht möglich. Auf den Skipässen (mit Ausnahme der My Dolomiti Ski Card) sind
die Gültigkeitsdauer sowie eines der Kürzel M-F-S-J und B gedruckt, welches die jeweilige Zuordnung zu Mann, Frau, Senior (vor dem 28.11.1955 geboren), Junior (nach dem 28.11.2004 geboren) oder Kind (nach dem 28.11.2012 geboren) kennzeichnet.


4. Die Skiwertkarte ist nicht persönlich und somit übertragbar. Die Gültigkeit der Karte ist auf die Wintersaison beschränkt, für die sie ausgestellt wird. Beim Erwerb beträgt der Saldo der Karte, je nach erworbenem Kartentyp, 600, 1.000 bzw.
2.100 Einheiten. Bei jeder Benutzung wird von der auf der Karte verfügbaren Restmenge die für die benutzte Aufstiegsanlage erforderliche Anzahl an Einheiten abgezogen.


5. Die gewöhnliche Skisaison beginnt am 05.12.2020 und endet am 11.04.2021. Der Saisonskipass, die Skikarten der Art Superski Family, das Wahlabo mit einer bestimmten Anzahl an Skitagen in der Saison (zu 8, 10 oder 12 Tagen) und die
Skiwertkarte sind für den gesamten genannten Zeitraum gültig und ihre Annahme wird auf allen in Betrieb befindlichen Aufstiegsanlagen gewährleistet. Vor Saisonbeginn und nach Saisonende können einzelne Aufstiegsanlagen oder Gruppen
von Anlagen in Betrieb sein. In diesen Fällen werden die Saisonskipässe, die Skikarten der Art Superski Family, das Wahlabo mit einer bestimmten Anzahl an Skitagen in der Saison, die Skiwertkarten sowie die zum Verkauf angebotenen Skipässe,
ab der Öffnung dieser Anlagen bis zum 02.05.2021, insofern noch in Betrieb, angenommen. Zu Saisonbeginn und zu Saisonende (insbesondere nach dem 21.03.2021) ist die Schließung einzelner Aufstiegsanlagen oder Gruppen von Anlagen sowie
die Schließung von größeren Gebieten, ebenso wie die Einschränkung der befahrbaren Pisten, aufgrund der im Art. 18 angegebenen Gründe, auch in Anbetracht des Skifahrerzustroms, der Schneelage und der Sicherheitsbedingungen möglich. Die
eventuelle Schließung erfolgt infolge von Entscheidungen, die eigenständig von den einzelnen Betreibern der Aufstiegsanlagen getroffen werden und an denen Dolomiti Superski und die Talschaftsverbunde nicht beteiligt sind.


6. Zur Inanspruchnahme der den Senioren (S), Junioren (J) und Kindern (B) gewährten Ermäßigungen, sowie für die Ausstellung der Skikarten der Art Superski Family, wie in den Preislisten angegebenen Fällen und Ausmaßen, ist das persönliche
Erscheinen und die Vorlage eines gültigen Ausweises (welcher nicht durch Selbsterklärung ersetzt werden kann) sowie des Familienbogens in den angegebenen Fällen erforderlich, um die Voraussetzungen für die vorgesehenen Ermäßigungen zu
belegen, wie sie in den Preislisten und auf der Webseite www.dolomitisuperski.com angegeben sind. Um den kostenlosen Skipass für Kinder (von 1-31 Tagen) zu erhalten, muss gleichzeitig ein Skipass derselben Art und für denselben Zeitraum von
einer erwachsenen Begleitperson erworben werden, welcher mit dem Kinderskipass gekoppelt wird. Pro Begleiter kommt dabei je ein Kind in den Genuss des Gratisskipasses.


7. Werden Skipässe für Minderjährige erworben, bringt der Erwerb für die erwachsene Begleitperson die Erklärung mit sich, über die zivilrechtlichen Auflagen und über die Verantwortung hinsichtlich der Beaufsichtigungspflicht gegenüber von
Minderjährigen, auch bei der Benutzung der Aufstiegsanlagen, sowie über die vom Gesetz 363/2003 (mit den darauffolgenden Abänderungen und Ergänzungen) vorgesehenen Verhaltensvorschriften und über sämtliche geltende und anwendbare
Vorschriften der Staats-, Regional- und Landesgesetzgebung bewusst zu sein und diese zu kennen. Die Beförderung der Minderjährigen erfolgt unter Aufsicht, Verantwortung und Überwachung des begleitenden Erwachsenen.


8. Sollte es notwendig sein, einen durch E-Ticketing (Online-Kauf) erworbenen Skipass zu ersetzen, insofern die vom Käufer mitgeteilten Informationen und Daten nicht korrekt sein sollten, ist eine einmalige Bearbeitungsgebühr i.H.v. € 10,00 (zehn)
für jeden zu ersetzenden Skipass zu leisten. Voucher, die sich auf online gekaufte Skipässe und Skiwertkarten beziehen, sind ausschließlich während der Wintersaison, in welcher sie ausgestellt werden, gültig. Der Erwerb des Skipasses unterliegt
nicht dem vom Konsumentenschutzgesetz vorgesehenen Rücktrittsrecht (Art. 47 und 59 GVD 206/2005).


9. Der Betreiber trägt keine Verantwortung und Haftung für eine unsachgemäße Benutzung der Anlagen, sowie für die Folgen unerlaubter Handlungen der Benutzer während ihres Aufenthalts auf den Aufstiegsanlagen, auf den Skipisten sowie auf
den dazugehörigen Bereichen. Die an den Talstationen der Anlagen ausgestellten Vorschriften für die Skifahrer müssen auf jeden Fall befolgt werden.


10. Auf Aufforderung des Dienstpersonals oder der Inspektoren müssen der Skipass oder die Skiwertkarte vorgewiesen und die Identifizierung des Benutzers gestattet werden.


11. Jedem Missbrauch bei der Benutzung der Skipässe oder der Skiwertkarten folgt unverzüglich deren Entzug, deren Annullierung oder deren Aussetzung der Gültigkeit. Die Überprüfung der korrekten Benutzung der Skipässe oder Skiwertkarten
kann auch durch nachträgliche Fernüberprüfung durch das System Gate Camera erfolgen, welches an einigen Aufstiegsanlagen installiert ist. Bei Missbrauch des kostenlosen Skipasses für Kinder unter 8 Jahren (nach dem 28.11.2012 geboren)
wird sowohl der kostenlose Kinderskipass als auch der Erwachsenenskipass, mit welchem ersterer gekoppelt wurde, blockiert und/oder entzogen. Im Falle eines Missbrauchs von Skikarten der Art Superski Family, werden für jeden einzelnen
Missbrauchsfall, 10 (zehn) Skitage von der zum Zeitpunkt der Missbrauchsfeststellung noch insgesamt verfügbaren Anzahl an Skitagen abgezogen. Skipässe und Skiwertkarten können außerdem bei Verletzung der geltenden Vorschriften der
Staats-, Regional- oder Landesgesetzgebung durch die zuständige Aufsichtsbehörde entzogen oder deren Gültigkeit ausgesetzt werden. Jeglicher Missbrauch kann gerichtlich geahndet werden: der Rechtsweg mit sämtlichen, eventuell nötigen
Klagen zur Feststellung strafrechtlicher (z.B. Betrug – Art. 640 ital. StGB) oder zivilrechtlicher Haftung des Übertreters bleibt vorbehalten.


12. Skipässe und Skiwertkarten, welche nicht gebraucht oder nur teilweise gebraucht, entzogen, annulliert, deren Gültigkeit ausgesetzt oder mutwillig beschädigt wurden, werden nicht ersetzt oder rückerstattet.


13. Verlorene Skipässe oder Skiwertkarten (mit Ausnahme der Depot-Karten wie sie z.B. an den Liften ohne Kassensystem ausgestellt werden) können innerhalb deren Gültigkeitsdauer ersetzt werden. Die Ausstellung eines Ersatzskipasses kann bei
den zentralen Skipassausgabestellen bei gleichzeitiger Vorlage eines Ausweises sowie der Kaufbestätigung oder, im Falle eines auf My Dolomiti Ski Card geladenen Skipasses, unter Angabe der Nummer des Originalskipasses beantragt werden, damit
der Gebrauch derselben von Dritten verhindert werden kann. Der Ersatzskipass oder die Ersatzskiwertkarte sind nach erfolgter Prüfung des Ersatzantrages und nach Sperrung des verlorenen Originalskipasses gültig. Für Bearbeitungsgebühren ist
ein Betrag i.H.v. € 10,00 (zehn) zu leisten. Dieser Betrag wird nicht rückerstattet, auch wenn der Originalskipass wieder gefunden wird.


14. Nur bei Skiunfällen ist eine Teilrückerstattung des Skipasspreises (mit Ausnahme der Superski Family Skikarten und der Skiwertkarten) möglich, insofern dieser mit dem Namen des Inhabers und/oder mit dem Foto desselben versehen ist. Die
Rückerstattung ist auf die Skitage nach Rückerstattungsantrag und Abgabe des Skipasses bei den Verkaufsstellen beschränkt. Aus diesem Grund können die Tagesskipässe und Skipässe mit geringerer Gültigkeitsdauer nicht rückerstattet werden.
Der Antrag muss bei den zentralen Skipassausgabestellen innerhalb von 8 Tagen ab dem Unfalldatum zusammen mit folgenden Dokumenten eingereicht werden:
-- originaler Skipass;
-- Abschrift des Unfallprotokolls des Pistenrettungsdienstes oder ärztliche Bescheinigung (von einem im Dolomiti Superski-Gebiet tätigen Arzt, von einer örtlichen öffentlichen Einrichtung oder vom Krankenhaus, in dem der Verletzte eingeliefert
wurde), aus welchen hervorgeht, dass es sich um einen Skiunfall handelte, der dem Inhaber des Skipasses die sportliche Tätigkeit nicht mehr ermöglicht.
Begleitpersonen haben keinen Anspruch auf Rückerstattung. Für Mehrtagesskipässe erfolgt die Berechnung des Rückerstattungsbetrages, indem vom bezahlten Skipasspreis, der Preis eines gleichen Skipasses mit einer Gültigkeitsdauer bis zum
Tage der Einreichung des Rückerstattungsantrages und Abgabe des Skipasses (inbegriffen) abgezogen wird. Die Rückerstattung der Saisonskipässe wird wie folgt berechnet: der Gesamtpreis des Skipasses wird durch 20 geteilt (da 20 Skitage
als gewöhnliche Benutzung eines Saisonskipasses betrachtet werden). Der so errechnete einheitliche Tagespreis wird mit den nicht verwendeten Skitagen bis zur Erreichung der 20 Skitage multipliziert. Somit wird der für mindestens 20 Skitage
benutzte Saisonskipass nicht rückerstattet. Die Anzahl der rückerstattbaren Skitage ist auf jeden Fall auf die noch benutzbaren Skitage innerhalb der Saison beschränkt. Die 5 Gültigkeitstage in den Skigebieten des Verbundes Skirama Dolomiti
Adamello-Brenta und in jenen, die von den Gesellschaften Brentonico Ski Srl, Funivie Lagorai Spa und Panarotta Srl betrieben werden, werden nicht berücksichtigt.


15. Der Skipass und die Skiwertkarte sind Fahrausweise bzw. Fahrkarten, die für den Transport des Karteninhabers auf den Liftanlagen, wie im Art. 1 beschrieben, unerlässlich und unersetzlich sind. Beide Karten sind, außer für die in den Art. 13 und
14 dieser Verkaufsbedingungen ausdrücklich vorgesehenen Fälle, weder austauschbar noch rückerstattbar.


16. Die Skipass- oder Skiwertkarten werden dem Inhaber als Leihgabe ausgehändigt. Der Inhaber ist für eine schonende Verwahrung der Karte verantwortlich, welche Eigentum des Ausstellers bleibt.


17. Für den Zugang zu den Aufstiegsanlagen erforderlich, erfüllen der Skipass und die Skiwertkarte als Transportdokumente die Auflagen eines Steuerbeleges (Ministerialdekret 30.06.1992 und nachfolgende Ergänzungen und Änderungen) und
müssen für die gesamte Dauer der Fahrt aufbewahrt werden.


18. Der ununterbrochene Betrieb und der Betrieb während der gesamten Skisaison (wie laut Art. 5 bestimmt) aller Aufstiegsanlagen sowie die Befahrbarkeit aller Pisten des Skigebietes Dolomiti Superski werden nicht gewährleistet, da beide
auch von Umständen abhängig sind, die nicht dem Einfluss der Betreiber unterliegen, wie z.B. Witterungs- und Sicherheitsverhältnisse, Schneebedingungen, Ausfall der Anlagen, Stromverfügbarkeit, Seuchen, Epidemien und/oder Pandemien,
Amtsverfügungen sowie Verhinderung durch höhere Gewalt und aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse. In all diesen Fällen ist jegliche Form von Rückerstattung oder Entschädigung ausgeschlossen. In Abweichung zu den Bestimmungen der Art.
1463 und 1464 des italienischen Zivilgesetzbuches ist jegliche Form eines Ausgleichs ausdrücklich ausgeschlossen, wenn die nachträgliche Unmöglichkeit der Leistung oder der Nutzung auf eine Ursache zurückzuführen ist, welche (wie in den oben
genannten Fällen) nicht von Dolomiti Superski, von den Talschaftsverbunden oder von deren Mitgliedsunternehmen zu vertreten ist.


19. Der Skifahrer fährt auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr. Die Wahl der Ski-Route und die Fahrweise müssen den persönlichen Fähigkeiten, den Geländeverhältnissen, der Schneelage, der durch Hinweisschilder gebotenen Vorschriften,
den Witterungs- und Sichtverhältnissen angepasst werden und auf die Betriebszeiten der Aufstiegsanlagen abgestimmt sein. Jeder Skifahrer hat ferner die anwendbare Regional- oder Landesgesetzgebung, die vom Gesetz 363/2003 und
darauffolgenden Änderungen vorgeschriebenen Verhaltensregeln sowie die Verhaltensvorschriften, welche in den Skipassausgabestellen, bei den Aufstiegsanlagen oder auf der Webseite www.dolomitisuperski.com ausgestellt sind, zu beachten. Im
Falle eines Unfalls können die ärztliche Betreuung (erste Hilfe) und die Beförderung der Verletzten kostenpflichtig sein.


20. Im Falle einer längeren Skitour muss der Skifahrer die letzte Passhöhe für die Rückfahrt in die Ausgangstalschaft spätestens um 15.30 Uhr erreichen.


21. Die Einstufung der Pisten auf den Skikarten ist als reine Empfehlung zu verstehen.


22. Aus Sicherheitsgründen ist es verboten, außerhalb der Betriebszeiten auf den Skipisten zu verweilen. Zuwiderhandelnde haften sowohl zivil- als auch strafrechtlich für eventuell aus der Verletzung dieser Vorschrift hervorgerufene Schäden.


23. Die Saisonskipässe Dolomiti Superski, mit Ausnahme der Superski Family Skikarten, sind außerdem für 5 Skitage in den Skigebieten des Verbundes Skirama Dolomiti Adamello-Brenta (Madonna di Campiglio, Pinzolo, Folgarida-Marilleva, Pejo,
Ponte di Legno-Tonale, Andalo-Fai della Paganella, Monte Bondone, Folgaria-Lavarone) sowie in den von den Gesellschaften Brentonico Ski Srl, Funivie Lagorai Spa und Panarotta Srl betriebenen Skigebieten gültig. Diese Skitage werden direkt auf
die My Dolomiti Ski Card geladen und können in den genannten Skigebieten vom 28.11.2020 bis zum 02.05.2021 an den in Betrieb stehenden Aufstiegsanlagen benutzt werden. Der Verbund Dolomiti Superski, die Talschaftsverbunde sowie deren
Mitglieder (die Betreiber) können weder den Betrieb der Anlagen noch die Befahrbarkeit der Skipisten der genannten Skigebiete gewährleisten. Jedem Missbrauch bei der Benutzung des Saisonskipasses Dolomiti Superski folgt unverzüglich dessen
Entzug, Annullierung oder Gültigkeitsaussetzung durch die zuständigen Kontrolleure im jeweiligen Gebiet sowie zusätzlich die Annullierung oder Gültigkeitsaussetzung der noch verwendbaren Skitage in den genannten Gebieten. Bei Verlust des
Saisonskipasses Dolomiti Superski in den Skigebieten Skirama Dolomiti Adamello-Brenta, Brentonico Ski, Lagorai und Panarotta kann keine Ersatzkarte für die dort noch benutzbaren Skitage erstellt werden, da vor Ort keine Überprüfung des
effektiven Karteninhabers erfolgen kann. Eventuell in Folge des Verlusts des Saisonskipasses Dolomiti Superski erworbene Tageskarten werden nicht rückerstattet.


24. Die Preise für den Erwerb von Skipässen oder Skiwertkarten sowie die zu entwertende Einheitenanzahl können auf Grund steuerrechtlicher, währungspolitischer, wirtschaftlicher oder sozialer Maßnahmen sowie auf Grund von Einschränkungen
der Transportkapazitäten durch behördliche oder gesetzliche Anordnungen abgeändert werden.


25. Mit dem Erwerb und/oder der Benutzung des Skipasses oder der Skiwertkarte erklärt der Benutzer die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu kennen und im vollen Umfang anzunehmen. Diese Geschäftsbedingungen sind bei den
Skipassausgabestellen sowie auf der Webseite www.dolomitisuperski.com ersichtlich.


26. Bei Unklarheiten und Abweichungen zwischen den verschiedenen Sprachfassungen gilt die italienische Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.


27. In jedem Rechtsverfahren, welches die Gültigkeit oder die Ausführung des Beförderungsvertrages oder der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen zum Gegenstand hat, ist das italienische Recht anwendbar; ausschließlich zuständig
sind die Richter des Gerichtsstandes Bozen.


28. Ausgleichsmaßnahmen aufgrund der nachträglichen Unmöglichkeit des Skibetriebes im Zusammenhang mit dem gesundheitlichen Notstand durch SARS-CoV-2 Pandemie in der Saison 2019-20 für Inhaber eines
Skipasses mit saisonaler Gültigkeit. Als Ausgleich für die vorzeitige Schließung der Aufstiegsanlagen in der Wintersaison 2019-20 werden gegen Vorlage bei den zentralen Verkaufsstellen der erforderlichen Unterlagen (welche in der auf der
Webseite www.dolomitisuperski.com veröffentlichten Mitteilung angegeben sind), folgende Maßnahmen anerkannt:
a) den Inhabern von Saisonskipässen (Dolomiti Superski und der Talschaftsverbunde), welche in der Saison 2019-20 erworben wurden: 10% Ermäßigung auf den Kaufpreis des Saisonskipasses für die Saison 2020-21 sowie das in Art.
29 der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen geregelte Rücktrittsrecht;
b) den Inhabern der Skipässe Superski Family und des Wahlabos mit einer bestimmten Anzahl an Skitagen in der Saison (Dolomiti Superski oder der Talschaftsverbunde), welche in der Saison 2019-20 erworben wurden: beim
Kauf eines Skipasses gleicher Art für die Saison 2020-21 werden die in der vorhergehenden Saison nicht genutzten Skitage der Anzahl der erworbenen Skitage hinzugefügt. In Abweichung zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen können die
somit insgesamt erworbenen Skitage während zwei aufeinanderfolgenden Wintersaisons und somit auch in der Wintersaison 2021-22 genutzt werden. Bei Änderungen in der Familienzusammensetzung bei Skipässen der Art Superski Family
werden die genannten Ausgleichsmaßnahmen dem ersten Mitglied der Familiengruppe 2019-20 zugeschrieben, welches in der Saison 2020-21 an den Kassen vorstellig wird. Die Anzahl der Skitage kann nicht auf mehrere Familieneinheiten
aufgeteilt werden.
c) den Inhabern von Saisonskipässen der Talschaftsverbunde mit 4 gekoppelten Dolomiti Superski-Tagen, welche in der Saison 2019-20 erworben wurden: beim Kauf desselben Skipasses für die Saison 2020-21 werden die in der
vorherigen Wintersaison nicht genutzten Dolomiti Superski-Tage der gewöhnlich verfügbaren Anzahl an Dolomiti Superski-Tagen hinzugefügt.
Diese und die anderen über Dolomiti Superski oder die einzelnen Talschaftsverbunde mitgeteilten Maßnahmen stellen die wirtschaftliche Neugewichtung des in der Saison 2019-20 abgeschlossenen Vertrags dar, auch im Sinne der Art. 1463 und
1464 des italienischen Zivilgesetzbuches, trotz Aufhebung derselben in den allgemeinen Geschäftsbedingungen der entsprechenden Wintersaison. Mit der Inanspruchnahme dieser Maßnahmen erklären die Begünstigten daher, dass sie voll und ganz
zufrieden gestellt sind und gegenüber Dolomiti Superski, den Talschaftsverbunden und den angeschlossenen Gesellschaften im Zusammenhang mit der auf behördliche Anordnung erfolgten vorzeitigen Schließung der Aufstiegsanlagen im März
2020 keine weiteren Ansprüche haben.
Die Ausgleichsmaßnahmen sind nicht mit anderen Aktions- und Promotionspreisen und/oder begünstigten oder reduzierten Tarifen, welche in der Saison 2019-20 gewährt wurden oder für die Saison 2020-21 geplant sind, kumulierbar, mit der
einzigen Ausnahme des gewöhnlichen Vorverkaufs, welcher üblicherweise jährlich von ungefähr Mitte November bis zum 24. Dezember durchgeführt wird. Ebenfalls von der Anwendung der vorgesehenen allgemeinen Ausgleichsmaßnahmen
ausgeschlossen sind die Inhaber der Skipässe 2019-20, die bereits in den Genuss einer Art von Ausgleich oder Rückerstattung (z.B. aufgrund eines Skiunfalls) gekommen sind, die Inhaber von gesperrten und/oder entzogenen Skipässen sowie
die Inhaber, welche durch die Einladung zu einer außergerichtlichen Verhandlung mit Rechtsbeistand oder zu einem Mediationsverfahren oder durch die Einleitung eines Gerichtsverfahrens klargestellt haben, die Vorschläge zum wirtschaftlichen
Ausgleich von Dolomiti Superski, der Talschaftsverbunde und deren Mitgliedsgesellschaften nicht anzunehmen.


29. Außerordentliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem gesundheitlichen Notstand durch SARS-CoV-2 (Abweichung von der ordentlichen Gültigkeitsdauer einzelner Skipässe und außerordentliches Rücktrittsrecht).
Angesichts der aktuellen Notsituation und ausschließlich für die Wintersaison 2020-21 werden einzelne wirtschaftliche Ausgleichsmaßnahmen allgemein anerkannt, und zwar:
a) in Abweichung von den allgemeinen Geschäftsbedingungen ist die zeitliche Gültigkeit der Skipässe Superski Family und des Wahlabos mit einer bestimmten Anzahl an Skitagen in der Saison (Dolomiti Superski oder der Talschaftsverbunde),
welche in der Saison 2020-21 erworben werden, nicht auf die Wintersaison beschränkt in der sie ausgestellt wurden, sondern erstreckt sich auch auf die gesamte Wintersaison 2021-22;
b) den Erwerbern von bestimmten Skipass-Typen, gültig für die Saison 2020-21, wird im Falle einer von den Behörden angeordnete Schließung der Anlagen aufgrund der aktuellen SARS-CoV-2-Epidemie ein Rücktrittsrecht vom Skipass-Vertrag
anerkannt, wie in den nachstehenden Fällen und mit den nachstehenden Wirkungen geregelt.


Saisonskipässe
Den Inhabern der Saisonskipässe Dolomiti Superski wird das Recht eingeräumt, vom Vertrag zurückzutreten, falls aufgrund einer behördlichen Anordnung und für einen Zeitraum von mindestens 10 (zehn) aufeinanderfolgenden Tagen, alle Anlagen
des Dolomiti Superski Gebietes oder alle Anlagen eines Talschaftsverbundes geschlossen werden, im letzten Fall jedoch nur wenn der Benutzer den Wohnsitz oder die ständige Verfügbarkeit einer Unterkunft in einer der Gemeinden hat, in denen sich
eine Talstation der entsprechenden geschlossenen Anlagen befindet.
Den Inhabern von Saisonskipässen der Talschaftsverbunde (auch jene mit 4 Dolomiti Superski-Tagen gekoppelt) wird das Recht eingeräumt, im Falle einer behördlich angeordneten Schließung für einen Zeitraum von mindestens 10 (zehn)
aufeinanderfolgenden Tagen aller Anlagen des bezüglichen Talschaftsverbundes, vom Vertrag zurückzutreten, unabhängig von ihrem Wohn- oder Unterkunftsort.
Im Falle einer behördlichen Schließung der Anlagen ist für Benutzer, welche 40 oder mehr Skitage genutzt haben, sowie für Inhaber von Promoskipässen oder Saisonskipässen mit begünstigten Tarifen, welche nicht in der offiziellen Preisliste
angeführt sind, ausgeschlossen.


Tagesskipässe mit bestimmtem Gültigkeitsdatum und Mehrtagesskipässe.
Den Inhabern von Dolomit-Superski-Tagespässen mit bestimmtem Gültigkeitsdatum oder von Dolomiti-Superski-Mehrtageskarten wird das Recht eingeräumt, vom Vertrag zurückzutreten, falls während der Gültigkeitsdauer des Skipasses und
aufgrund einer behördlichen Anordnung alle Anlagen von Dolomiti Superski oder alle Anlagen eines Talschaftsverbundes geschlossen werden, im letzten Fall jedoch nur, wenn der Benutzer den Wohnsitz oder die ständige Verfügbarkeit einer
Unterkunft in einer der Gemeinden hat, in denen sich eine Talstation der entsprechenden geschlossenen Anlagen befindet.
Den Inhaber von Tagesskipässen mit bestimmtem Gültigkeitsdatum oder von Mehrtagesskipässen der Talschaftsverbunde wird, im Falle einer behördlich angeordneten Schließung aller Anlagen des bezüglichen Talschaftsverbundes während der
Gültigkeitsdauer des Skipasses, das Recht eingeräumt, vom Vertrag zurückzutreten, unabhängig von ihrem Wohn- oder Unterkunftsort.
Das Rücktrittsrecht gilt ebenso für die Inhaber von Tagespässen mit bestimmtem Gültigkeitsdatum und von Mehrtageskarten, sowohl der Art Dolomiti Superski als auch der einzelnen Talschaftsverbunde, im Falle eines positiven PCR-Testergebnisses
auf das SARS-CoV-2-Virus oder im Falle einer Quarantäneverfügung während der Gültigkeitsdauer des Skipasses. In beiden Fällen wird das Rücktrittsrecht auch auf die Familienmitglieder des betreffenden Skipassinhabers ausgedehnt.
Inhaber von Promoskipässen oder von Skipässen mit vergünstigten Tarifen, welche nicht in der offiziellen Preisliste angeführt sind, sind vom Rücktrittsrecht ausgeschlossen.


Superski Family, Wahlabo mit einer bestimmten Anzahl an Tagen in der Saison und Skiwertkarten.
In Abweichung zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen ist die Gültigkeit der Skiwertkarten, welche in der Saison 2020-21 erworben werden, nicht auf die Wintersaison beschränkt, in der sie ausgestellt wurden, sondern erstreckt sich auch auf die
gesamte Wintersaison 2021-22. Den Inhabern der Skipässe Superski Family, des Wahlabos mit einer bestimmten Anzahl an Skitagen in der Saison (von Dolomiti Superski und der Talschaftsverbunde) und Skiwertkarten, welche in der Saison 2020-21
erworben werden, wird, angesichts der Verlängerung der Gültigkeitsdauer auf den gesamten Winter 2021-22 das außerordentliche Rücktrittsrecht nicht eingeräumt.


Ausübung des Rücktrittsrechts und Umfang der Rückerstattung.
Das Rücktrittsrecht ist mittels des Online-Verfahrens auf der Website www.dolomitisuperski.com innerhalb des dreißigsten Tages nach Beginn der von den Behörden angeordneten Schließung der Anlagen oder des positiven Testergebnisses oder der
Quarantäneverfügung auszuüben. Falls erforderlich, muss das Vorliegen der Bedingungen für die Ausübung des Rücktrittsrechts nachgewiesen werden.
Wird das Rücktrittsrecht ausgeübt, verliert der Skipass seine Gültigkeit und die Benutzer haben Anspruch auf einen Betrag, welcher auf nachfolgende Art und Weise berechnet wird.
a) Den Inhabern von Saisonskipässen (von Dolomiti Superski und der Talschaftsverbunde) wird eine Rückerstattung anerkannt, welche entsprechend dem behördlich angeordneten Schließungsdatum der Aufstiegsanlagen, nach folgendem
Schema festgelegt wird:
bis zum 15.12.2020 (einschließlich): 85% des Kaufpreises;
bis zum 31.12.2020 (einschließlich): 70% des Kaufpreises;
bis zum 15.01.2021 (einschließlich): 55% des Kaufpreises;
bis zum 31.01.2021 (einschließlich): 40% des Kaufpreises;
bis zum 15.02.2021 (einschließlich): 30% des Kaufpreises;
bis zum 28.02.2021 (einschließlich): 20% des Kaufpreises;
bis zum 15.03.2021 (einschließlich): 10% des Kaufpreises;
bis zum 31.03.2021 (einschließlich): 5% des Kaufpreises;
nach dem 01.04.2021 (einschließlich): keine Rückerstattung vorgesehen.
b) Inhaber von Saisonskipässen der Talschaftsverbunde mit 4 gekoppelten Dolomiti Superski-Tagen haben Anspruch auf den oben genannten Betrag, berechnet auf dem Kaufpreis eines gewöhnlichen Saisonskipasses des Talschaftsverbundes.
Nicht genutzte Dolomiti Superski-Tage werden zu ihrem Kaufpreis zurückerstattet, und zwar zu € 35,00 für Erwachsene und zu € 26,25 für Junioren, für jeden nicht genutzten Skitag. Ausgeschlossen von der Rückerstattung sind die zusätzlichen
Skitage, welche von der Saison 2019-20 hinzugefügt worden sind.
c) Inhaber von Tagespässen mit bestimmtem Gültigkeitsdatum oder von Mehrtageskarten von Dolomiti Superski oder der Talschaftsverbunde haben Anspruch auf einen Betrag der sich aus der Differenz zwischen dem Preis des gekauften
Skipasses und dem Preis eines Skipasses mit einer Gültigkeitsdauer bis zur Schließung der Aufstiegsanlagen oder des positiven Testergebnisses oder der Quarantäneverfügung ergibt.
In jedem Fall der Ausübung des Rücktrittsrechts wird, insofern der Skipass nach dem ersten Tag der Schließung der Anlagen eines Talschaftsverbundes noch benutzt wird, der zustehende Betrag aufgrund des letzten Nutzungstages bestimmt; wird
der Skipass nach der Ausübung des Rücktrittsrechts weiter benutzt, wird vom Betrag, welcher dem Benutzer am Tag des Eingangs der Rücktrittserklärung beim Empfänger zustehen würde, für jeden Tag der nachfolgenden Benutzung der Preis
eines Tagesskipasses der entsprechenden Saisonperiode abgezogen.
Für diejenigen, die von ihrem Rücktrittsrecht keinen Gebrauch machen, bleibt der Skipass während der gesamten Gültigkeitsdauer weiterhin verwendbar. In solchen Fällen wird jegliches Risiko bezüglich der Dauer der Schließung und der
eventuellen Nichtwiedereröffnung der Liftanlagen ausdrücklich vom Benutzer übernommen; jeder Anspruch auf Ausgleichsmaßnahmen ist somit ausgeschlossen, auch in Abweichung zu den Bestimmungen der Art. 1463 und 1464 des italienischen
Zivilgesetzbuches, wie von Art. 18 dieser Geschäftsbedingungen vorgesehen.


30. Vorsichtsmaßnahmen im Zusammenhang mit der aktuellen Epidemie. Dolomiti Superski und seine Mitgliedsunternehmen sind bemüht, alle geeigneten Maßnahmen zu ergreifen, die zur Eindämmung der Infektionen beitragen. Ebenso
wichtig ist das individuelle Verhalten der Benutzer, die sich gewissenhaft an die Vorschriften und Ratschläge der Behörden zu halten haben, zu deren Bekanntmachung Dolomiti Superski auch über die eigene Internetseite beitragen wird. Daraus
folgt, dass die Benutzung der Aufstiegsanlagen bei Nichteinhaltung der Vorschriften und Verordnungen, bei Vorliegen typischer Symptome des SARS-CoV-2-Virus oder bei Fehlen von persönlicher Schutzausrüstung, soweit vorgeschrieben, verboten
ist. Jegliche Form der Haftung zu Lasten der Betreiber der Aufstiegsanlagen ist im Falle einer Ansteckung daher ausgeschlossen.

 

31. Speziell ausgebildete Pistensanitäter überwachen in Zusammenarbeit mit den Ordnungskräften alle geöffneten und markierten Skipisten. Bei Erstversorgung verletzter Personen wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von E 200,00 berechnet. Unfälle können an allen Liftstationen, Restaurants und Skipassbüros gemeldet werden.

 

Fassung: W01 – 2020-21
Änderungen vorbehalten

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